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15 Tipps, wie du trotz stressigem Alltag mehr Mindful Zero Waste lebst

August 4, 2019 6 min read No Comments

15 Tipps, wie du trotz stressigem Alltag mehr Mindful Zero Waste lebst

August 4, 2019 6 min read No Comments

Hast du wieder einen stressigen Tag überstanden?

Von Zuhause zum Kindergarten oder Schule gehetzt, dann ab ins Büro. Zum Feierabend schnell noch etwas einkaufen und dann fix auf den Spielplatz, zum Sport oder Musikunterricht.

So ähnlich sah mein Leben als Alleinerziehende auch mal aus und ich weiß genau, dass ich das alles mit dir gemeinsam habe. Egal ob du auch alleinerziehend bist, mit oder ohne Kinder in einer Beziehung lebst – es macht keinen Unterschied.

Nachhaltig zu leben, kann Kräftezehrend sein und es ist zuweilen echt schwierig, immer perfekt sein zu müssen.

Keine Angst – du musst nicht perfekt sein. Lass einfach mal los! Du bist gut, so wie du bist und das ist genau richtig.

Trotzdem hast du aber das Ziel, nachhaltig zu leben und möchtest deinen Beitrag dazu leisten, die Natur zu erhalten. Jetzt nur nix falsch machen.

Habe ich recht? Dann kommen hier meine 15 Tipps für dich, wie du auch an in deine stressigen Tage kleine klimafreundliche Schritte einbauen kannst.

Ganz easy!

Ganz ohne Druck, denn davon hast du schon genug.

Mindful Zero Waste bedeutet nicht, alles perfekt zu machen, sondern alles bewusst zu machen. Klick um zu Tweeten

 

1// Wocheneinkauf

Egal ob du auf dem Wochenmarkt einkaufst oder in der Gemüseabteilung im Discounter, nimm deine eigene Verpackung mit und lass die Plastiktüten wo sie sind. Das erfordert am Anfang ein wenig Planung, wird dir aber bald in Fleisch und Blut übergehen. Am besten hast du immer einen Stoffbeutel in der Tasche für spontane Einkäufe.

2// Achte auf saisonales Angebot

Wenn du dann so beim Einkaufen bist, dann achte auf das saisonale Angebot. Der Vorteil ist der geringere Energieverbrauch und die kürzeren Transportwege, die dein Obst und Gemüse dann zurückgelegt haben.

3// Keine Lebensmittelverschwendung, kaufe nur soviel wie ihr wirklich verbraucht

Mache dir einen Speiseplan und kauft wirklich nur soviel ein, wie ihr verbraucht. Ich weiß, dass ich das schon oft geschrieben habe, aber es hilft wirklich. Es wird dein Budget entlasten und der Umwelt zugutekommen.

4// Möglichst unverpackt einkaufen oder in Papier bevorzugen.

Das funktioniert auch im Supermarkt. Vermeide Plastikverpackungen wo auch immer möglich. Du kannst beim örtlichem Metzger oder an der Käsetheke einkaufen. Bitte einfach die Verkäufer/-in deine Sachen in wenig Papier zu packen.

5// Wann immer möglich zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen

Die Natur wird es dir danken, dein Körper wird vor Freude jubeln und dir einen großen Schub an Glückshormonen schicken und dein Bankkonto lächelt auch zufrieden, wenn du das Auto stehen lässt. Ich weiß es kostet Überwindung und vor allem musst du wahrscheinlich etwas extra Zeit einplanen. Aber ich kann Dur sagen, wenn du es durchziehst, ist die Belohnung um so schöner. Du entdeckst das Wetter und die Natur wieder, fühlst dich fitter und baust deinen Sport in den Alltag ein. Besser geht’s nicht. Betrachte es als Zeit, die dir alleine gehört. Zum Podcast hören, Gedanken treiben lassen, Mini-Wellness-Auszeit.

6// Möglichst auf das 2.Auto verzichten

Viele Leute in meinem Kollegenkreis besitzen zwei Autos, weil dann beide Partner zeitlich unabhängig sind. Aber diese Unabhängigkeit geht zulasten der Umwelt und kostet auch überproportional viel. Überlege doch einfach mal, ob es wirklich zwei Autos sein müssen oder ob mit ein paar Anpassungen und Absprachen nicht auch ein Auto reichen würde.

7// Nicht im Internet shoppen, als Belohnung oder zum Zeitvertreib

Ich bin fest davon überzeugt, dass es zwischen unserem Shoppingverhalten und dem Gefühl von Glück und Zufriedenheit eine enge Verbindung gibt. Wenn du also das nächste Mal zum Feierabend wieder auf der Couch versackst und wahllos im Internet von einem Shop zum nächsten surfst, dann frage dich ganz ehrlich warum. Bist du müde? Dann meditiere oder gönne dir eine Runde Powernapping. Bist du unglücklich? Dann sorge für dich und deine Gefühle. Bist du gelangweilt? Dann suche dir ein Hobby. Schreib doch einfach mal die nächsten 21 Tage auf, wann du im Internet einkaufen warst, warum und wie du dich dabei gefühlt hast. Mit dieser Erkenntnis kannst du dann auch ganz bewusst gegensteuern.

8// Unnötige Zeitschriften-Abos abbestellen

Als ich 2017 begonnen habe meine Schulden abzubauen, war eine meiner ersten Handlungen meine Zeitschriften-Abos zu kündigen. Zeitweise hatte ich vier Stück. Nicht nur das dadurch unnötig viele Ressourcen verbraucht werden und Müll in dein Haus kommt, die meisten Zeitschriften wandern oft auf den Lese-ich-später-Stapel, von wo aus, sie uns vorwurfsvoll anschauen. Das brauchst du wirklich nicht! Wenn dir danach ist, lies die Zeitschriften in der öffentlichen Bibliothek, mach dir Fotos von den Sachen, die dich wirklich interessieren und spare dir das schlechte Gewissen, das Geld und das Papier.

Dann lass dir regelmäßig die Mindful Zero Waste Briefe schicken und erhalte als Willkommensbonus die Anleitung für deine persönliche Strategie.

9// Mülltrennung ernst nehmen

Ein kleiner Schritt aber trotzdem wichtig. Vor allem im Biomüll landet leider immer wieder Plastik, Biomülltüten oder Metall. Da der Biomüll zu Erde kompostiert wird und dann unter Umständen auf die Felder kommt, landet dieser „Müll“ im Grundwasser und in unserem Essen. Hier kannst du ganz einfach mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag bringen, in dem du Müll reduzierst und auf genaue Trennung achtest.

10// Den Kindern Wassersparen beibringen und selber Wasser sparen

Gerade wurde bei uns in Oberursel wieder zum Wassersparen aufgerufen und darum gebeten die Gärten nicht zu wässern und die Pools nicht aufzufüllen. Zu Hause habe ich große Kannen und Eimer aufgestellt, sodass ich das Wasser, dass in der Küche und beim Duschen anfällt zum Gießen nutzen kann. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel richtig gutes Wasser dabei zusammen kommt. Wir sparen ungefähr 40 Liter Wasser am Tag – ohne größere Anstrengungen.

11/ Strom und Heizung sparen

Ich weiß, der Tipp ist so ausgelutscht, wie eine alte Zitrone, aber er ist auch so wichtig. Strom sparen bedeutet aber nicht nur, das Licht auszumachen, wenn niemand im Zimmer ist. Sondern es heißt auch, die Kühlschranktür schnell zuzumachen, alte Geräte perspektivisch zu ersetzen und das Radio oder den Fernseher nicht endlos dudeln zu lassen. Im Internet finden sich unwahrscheinlich viele hilfreiche Energie-Spar-Tipps.

12// Lokale Anbieter unterstützen und dort kaufen

Je mehr wir alle vor Ort unsere Einkäufe machen, desto mehr Lebensqualität gibt es für alle. Es werden Transportwege eingespart, die Menschen sitzen nicht unnötig im Auto, die Gemeinschaft wird gestärkt und kleine Anbieter und Handwerker haben wieder eine Chance von ihrer Arbeit vor Ort zu leben. Alles, was es braucht, ist weniger Internetshopping oder auf der grünen Wiese und mehr Einkauf im Laden um die Ecke. Bestimmt, denkst du jetzt, dass es aber teurer ist. Das stimmt vielleicht auch, aber wenn du bewusster einkaufst und weniger brauchst, gleicht es sich aus. Und auch der Preis, den wir alle für den Klimawandel bezahlen ist viel höher.

13// Einen Saisongarten mieten

Bestimmt denkst du jetzt, Moment Mal, ich habe sowieso schon viel zu viel zu tun. Was soll ich auch noch mit einem Garten! Kann ich verstehen, aber da ich hier gerne meine Erfahrungen mit dir teile, kommt hier meine zum Thema Saisongarten. Das Geniale an dem Konzept ist, dass du mit ungefähr 3 Stunden Arbeitseinsatz pro Woche von Mai bis Oktober richtig super gesundes und frisches Bio-Gemüse erntest. Außerdem baut Gartenarbeit nachweislich Stress ab, ist gesund (Stichwort Bewegung im Alltag) und du hast Kontakt zur Natur.

14// Wann immer möglich in die Natur gehen und Waldbaden genießen

Gewöhn dir am besten an, mindestens 1x pro Woche einen langen Spaziergang zu machen, draußen joggen zu gehen oder Mittags eine Runde in den Park zu gehen. Wenn du in der Stadt wohnst und arbeitest, gibt es vielleicht auch einen Friedhof mit alten Bäumen und tollen Rhododendren. Genieße die Ruhe, lass deinen Stress zu Ruhe kommen und atme einfach mal tief durch. Die Natur ist dein Verbündeter.

15// Keine Schnittblumen kaufen, vor allem nicht im Winter

Immer wenn ich mal in einer Frauenzeitschrift blättere, dann findet sich mindestens ein Bild oder Artikel, bei dem dich die Protagonistin einen riesigen Blumenstrauß kauft. Es suggeriert, dass sie jetzt endlich mal was für sich tut. Kann ich verstehen, denn Blumen in der Wohnung zu haben, ist das gleiche Prinzip der Naturverbundenheit wie Waldbaden & Co. Aber bitte, kaufe dafür keine Tulpen im Februar oder Rosen im November. Sei selektiv, was Schnittblumen angeht. Bring sie dir aus dem Garten mit oder gönne dir einen Strauß zum Geburtstag. Schnittblumen werden in Monokultur mit viel Wasser, Dünger und Energie angebaut und hinterlassen ausgelaugte Böden. Die Felder auf denen Blumen angebaut werden, fehlen dann, um Gemüse und Obst anzubauen.

So, jetzt hast du 15 Tipps, die dir helfen sollen auch in stressigen Zeiten und ohne viel Aufwand einen Schritt in Richtung nachhaltig leben zu gehen. Natürlich sollst du nicht alle auf einmal umsetzten, sondern dir wie immer einen nach den anderen vornehmen. Denn jeder Schritt zählt auf deinem Weg zu Mindful Zero Waste.

 

Erzähl mal, welche Punkte hast du vielleicht schon längst verinnerlicht? Und bei welchen Tipps zögerst du noch?

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