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22 ½ Ausgaben, die du dir sparen kannst für mehr Frugalismus und Glück

Juli 21, 2019 7 min read 2 Comments

22 ½ Ausgaben, die du dir sparen kannst für mehr Frugalismus und Glück

Juli 21, 2019 7 min read 2 Comments

Ich muss dir was gestehen.

*hüstl & ganz verlegen auf meine Schuhe schauend

Ich gebe jetzt mal ganz offen zu, dass bei mir in den letzten 2 Monaten mein schöner Finanzplan ziemlich eingebrochen ist. Genügsamkeit und Zurückhaltung haben sich irgendwie gerade Urlaub genommen und ein spürbares Loch auf meinem Konto hinterlassen.

 

Aber anders als damals, als ich mehr und mehr ins Unglück und meinen Dispokredit gerutscht bin, kann ich heute aktiv dagegen steuern und werde in den nächsten Wochen wieder mehr frugal leben, um es schnell auszugleichen.

Das coole an dieser Situation ist, dass ich durch meinen Mindful Zero Waste Lebensstil auch meine Finanzen im Griff behalte und mich Unwegsamkeiten nicht mehr aus der Bahn werfen.

Das kannst du auch!

Machen ist wie wollen, nur krasser! Klick um zu Tweeten

 

Lass uns heute mal, quasi zum Einstieg, auf 22 ½ Möglichkeiten schauen, wie du ganz einfach durch Mindfulness mehr Ressourcen sparst, nachhaltig lebst und am Ende auch glücklicher durch den Alltag kommst.

 

1// Selbstbelohnung für jede Kleinigkeit

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich ständig für irgendetwas belohnen? Scheinbar wird das immer mehr zur Gewohnheit oder wir trainieren es uns an, bei jeder Kleinigkeit uns etwas zu gönnen. Dabei sollte eine Belohnung doch etwas Besonderes sein. Wenn du einen neuen Job ergattert hast. Deine Schulden alle abgezahlt sind. Aber nicht, wenn du es „nur“ durch den Arbeitstag geschafft hast. Okay, das ist jetzt vielleicht übertrieben, aber du siehst was ich meine. Der Punkt ist, wenn du dich für jede Kleinigkeit belohnst, gibst du sehr viel Geld aus und das System der Belohnung funktioniert nicht mehr. Das ist pures Mindset. Du hast diese Belohnung überhaupt nicht nötig, denn du bist perfekt, so wie du bist und mit Schwierigkeiten wirst du fertig auch ohne Geld auszugeben.

 

2// Einkaufen aus Frust oder Langeweile heraus

Das Gleiche wie mit den Belohnungen, gilt auch für das Shoppen aus Langeweile oder Frust heraus. Ganz ehrlich, hast du nicht auch schon Abends auf der Couch gelegen, bist planlos durch Internet gesurft und plötzlich an diesem super fancy Wohnaccessoires-Shop hängen geblieben? Jeder von uns kennt diese Momente zum Feierabend. Komplett ausgelaugt, mieser Tag, nörgelnde Kollegin. Ab jetzt kannst du bewusst gegensteuern und dir einen entspannten Abend machen, der dich kein Geld kostet.

 

3// Netflix, Amazon, Sky, Kabelfernsehen & Co.

Wieviel Zeit verbringst du vor dem Bildschirm und schaust dir all die Serien an, die du in deiner Wunschliste hast? Sei hier ganz ehrlich mit dir! Das ist wie mit Büchern, die sich unendlich auf dem Nachttisch türmen. Wenn du mehr als einen Anbieter im Monatsabo hast, solltest du dir wirklich überlegen, welchen du am meisten nutzt und nur den behalten. Alle anderen Ausgaben, kannst du dir locker sparen. Du gewinnst damit Zeit und die Kontrolle über dein Leben zurück.

 

4// Auswärts Essen & Trinken

Diesen Punkt finde ich persönlich ziemlich schwierig. Das gebe ich ganz offen zu. Ich liebe es, mit meiner Familie oder Freunden essen zu gehen. Schon als Kind war es das Größte, wenn meine Eltern verkündeten, dass wir heute essen gehen. Sitzt ganz tief in mir drin. Aber ich habe mittlerweile auch erkannt, dass es überhandnehmen kann und dann steuere ich bewusst dagegen. Mache dir bewusst, wie oft du dir Essen holst, statt zu kochen. Oder wie oft du im Monat Geld für Auswärts essen gehen ausgibst. Ich bin mir sicher, dass du da Einsparpotenzial entdeckst.

Dann lass dir regelmäßig die Mindful Zero Waste Briefe schicken und erhalte als Willkommensbonus die Anleitung für deine persönliche Strategie.

frugalismus

5// Teure Kosmetik

Ja, ich weiß, wir alle wollen hübsch und jung aussehen und nutzen dafür verschiedene kosmetische Tricks. Aber muss es wirklich das teure, viel gelobte Make-Up sein, was gerade so gehyped wird? Vielleicht funktioniert ja für dich auch eine Kombination aus Kosmetik selber machen, weniger verwenden und einzelne Produkte kaufen?

Das Wichtigste dabei, glaube nicht der Werbung, sondern vertraue auf deinen gesunden Menschenverstand.

 

Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt.

 

6// X-verschiedene Körperpflegeprodukte

Wenn du der Werbung glaubst, bräuchtest du für jede Stelle deines Körpers eine andere Creme. Verschiedene Peelings, Lotionen, Reiniger, Conditioner, Spülungen und noch viel mehr. Alles Quatsch!

Die Basics sind neben Zahnpflegeprodukten, einfach nur Seife für Körper und Haare, ein Olivenöl und für ein Peeling etwas Zucker. Mehr brauchst du garantiert nicht! Deine Haut wird dankbar sein und sich ganz schnell erholen.

7// Parfüm & Co.

Wenn es etwas gibt, was richtig ins Geld geht, dann Parfüm. Dabei haben wir das gar nicht nötig, denn meistens haben die Seife, die wir verwenden und auch die frische Wäsche, die wir anziehen, bereits einen schönen Duft. Viele von uns nehmen es nur nicht mehr wahr, da ihre Nase von all den künstlichen Duftstoffen aus Creme, Duschbar & Co. abgelenkt ist. Spare dir das Geld für das Parfüm einfach.

8// Hungrig Einkaufen

Nichts belastet den Geldbeutel so sehr, wie hungrig einzukaufen. Doch nicht nur deine Haushaltskasse leidet darunter, sondern auch die Natur. Denn wenn du hungrig einkaufen gehst, kaufst du in der Regel viel mehr als du brauchst, du bist auch ehr bereit mal was in Plastik verpackt zu kaufen und du hast weniger Antrieb, dich mit den Lebensmitteln auseinander zu setzen.

9// Ohne Plan einkaufen

Das Gleiche gilt für den Punkt, ohne Plan einzukaufen. Stelle dir einen wöchentlichen Speiseplan und eine Einkaufsliste auf. Dadurch vermeidest zu Lebensmittel zu verschwenden, kaufst bewusster und sparst Geld.

10// Nur nach Marken einkaufen

Grundsätzlich ist es besser Qualität zu kaufen, aber nicht hinter jeder hochpreisigen Marke steckt auch Qualität. Manchmal findest du bessere Produktionsbedingungen, mehr Umweltschutz und mehr Regionalität bei Noname Produkten oder solchen Firmen, die sich noch keinen großen Markennamen aufgebaut haben.

11// Fast Fashion kaufen

Statt immer der neusten Mode hinterherzulaufen, suche dir die Secondhand Läden deiner Stadt raus und schau dort nach den Klamotten, die du brauchst. Du wirst feststellen, dass es sehr viel günstiger ist, umweltfreundlicher und genauso modisch.

12// X-verschiedene Putzmittel

Es gibt ganze Läden voll mit Putzmittel für angeblich jede Gelegenheit. Dabei kannst du mit nur fünf Grundmitteln alles sauber machen. Spar dir das Geld und schone die Umwelt in dem du weniger Putzmittel einsetzt und wenn möglich selber herstellst.

 

13// Geschenke für jeden kleinen Anlass

Ich frage mich immer, an welchem Punkt es normal geworden ist für jede Gelegenheit Geschenke mitzubringen. Selbst wenn man den Geburtstag seiner Kinder feiert, ist es mittlerweile fast Standard den Gästen Geschenke mit nach Hause zu geben. Was für ein Irrsinn, denn die meisten Dinge sind unnütz und werden gar nicht wertgeschätzt.

14// Geschenke immer mit Geld ausgeben verbinden

Frag dich mal selbst, wie oft hast du dich wirklich über ein Geschenk riesig gefreut, bei dem jemand dir eine Sache gekauft hat? Sehr viel wertvoller sind doch Geschenke, bei denen sich der Schenkende noch selbst einbringt. Ein Picknick organisiert, dir im Haushalt hilft oder einen gemeinsamen Theaterbesuch organisiert? Wir müssen nicht immer Dinge kaufen, um wirklich Freude zu schenken.

15// Einwegprodukte

Kein Mensch braucht Einwegrasierer, Einwegteller, Frischhaltefolie, Küchenrolle. Unsere Bequemlichkeit sollte wirklich niemals der Umwelt schaden und auch noch unser Budget unnötig belasten. Benutze statt dessen Rasierhobel* , mach dir ganz einfach Bienenwachstücher und nutze Mehrweggeschirr.

 

16// Nicht auf Qualität achten

Ich bin ein großer Fan von Qualität, wenn es um Neuanschaffungen geht. Wenn du etwas von Wert kaufst, hast du meistens länger Freude daran. Es kommt auf alle Fälle der Umwelt zugute, wenn wir auf Qualität achten, da wir dann weniger kaufen und die Sachen mehr pflegen und länger nutzen.

 

17// Geräte kaufen, die nur einen Nutzen haben

Schau mal in deiner Küche, wie viele Geräte du hast, die wirklich nur einen einzigen Nutzen haben. Meistens gibt es dafür eine sehr viel günstigere Alternative. Zum Beispiel eine elektrische Zitronenpresse, Eierkocher, etc. Solche kleinen Geräte kosten meistens kein Vermögen, aber es summiert sich, wenn du mehrer davon hast. Außerdem nehmen sie Platz in deiner Küche weg und es braucht Ressourcen um sie herzustellen.

 

18// Etwas kaufen, weil es im Sale ist

Bestimmt hast du auch schon eine Hose gekauft, weil sie doch so günstig war. Perfekt gepasst hat sie zwar nicht, aber der Preis war unschlagbar. Um solche Fehlkäufe zu vermeiden, habe ich mir angewöhnt keine EC Karte im Portemonnaie zu haben und ich habe in der Regel eine Liste mit Dingen, die ich wirklich brauche. Alles andere darf gerne im Laden bleiben.

 

19// Nicht auf die Preise achten

Wenn du aber etwas Neues anschaffen möchtest, dann schaue dir die Preise an und vergleiche die Angebote. Nachhaltig zu leben, bedeutet nicht automatisch teuer einkaufen.

20// Unnötige Auslandskrankenversicherungen &Co.

Wann hast du das letzte Mal deine Versicherungen, Abos, Kosten für Gas, Strom & Wasser überprüft? Du solltest es regelmäßig durchschauen. Mit einem Haushaltsbuch hast du nach 12 Monaten alle Ausgaben übersichtlich aufgestellt und kannst dann optimieren.

21// Zu oft Wäsche waschen

Gehörst du auch zu den Menschen, die nach jedem Mal tragen, ihre Wäsche waschen? Dann kannst du mit Sicherheit Wasser, Strom und Waschmittel sparen. Aber auch die Kleidung hält länger, wenn sie nicht dauernd gewaschen wird.

22// Trendy Home Decor

Genau wie in der Mode gibt es leider auch im Bereich der Wohnaccessoires immer mehr Trends und somit Kaufanreize mit der neusten Mode mit halten zu wollen.

Der halbe Punkt zum Schluss geht an:

22 ½ // Zu viel Geld für Bücher ausgeben

Denn Investionen in dich, deine Bildung und deine Entwicklung müssen und sollen immer sein. Wenn du aber mal ein paar Wochen sehr sparsam leben möchtest, dann sparts du auf die nächste Ausgabe oder schaust in der Bibliothek nach Alternativen.

Dann lass dir regelmäßig die Mindful Zero Waste Briefe schicken und erhalte als Willkommensbonus die Anleitung für deine persönliche Strategie.

Welche Ausgaben hast du schon eingespart? Hast du noch weitere Tipps? Schreibe sie in die Kommentare

2 Comments

  • Petra Bäumler Juli 22, 2019 at 10:09 am

    Liebe Jana,

    vielen Dank für deine tollen, inspirierenden Tipps!
    In die Bücherei gehe ich als Bibliothekarin schon seit Jahren mit großer Begeisterung – was ich hier immer an Tipps und Ideen finde, zudem quasi kostenlos (außer einem geringen Mitgliedsbeitrag) und v.a. habe ich hinterher kein Platzproblem 😉

    Außerdem stelle ich seit einigen Monaten mein Waschmittel selbst her, das geht schnell und mit wenigen, günstigen Zutaten. Das Ergebnis unterscheidet sich in meinen Augen überhaupt nicht von gekauftem Waschmittel.
    Ich kaufe alle Klamotten 2. Hand (außer Unterwäsche und Socken), überlege wirklich zweimal, ob ich etwas benötige.
    Ich schreibe seit langer Zeit immer einen Essensplan für die Woche mit dazugehörigem Einkaufsplan (der mir wirklich viel Geld spart, da ich nicht mehr plan- und wahllos einkaufe), ich nehme mir meine Brotzeit mit für die Arbeit (und genieße diese in der Pause draußen)…
    Und und und…

    Bitte mach‘ weiter so,
    viele Grüße-
    Petra

    • Martha's Juli 24, 2019 at 9:35 am

      Liebe Petra,

      vielen Dank für deine Anregungen. Das mit der Bibliothek könnte ich in der Tat noch konsequenter umsetzen. Ich habe zwar eine Mitgliedschaft, kaufe mir aber für mein Leben gerne Fachbücher, um zu lernen. Romane und Lesen zum Zeitvertreib, kommt bei mir ehr als E-Book auf’s IPad, dann habe ich im Urlaub nicht so viel zu schleppen.

      Liebe Grüße
      Jana

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