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Die Welt wartet darauf, dass du endlich anfängst glücklich zu leben, ich decke dir den Rücken

April 14, 2019 8 min read No Comments

Die Welt wartet darauf, dass du endlich anfängst glücklich zu leben, ich decke dir den Rücken

April 14, 2019 8 min read No Comments
gluecklich_leben

Wer glücklich ist, kauft weniger und bewusster

Vor ein paar Tagen schrieb mir eine Leserin, dass sie in Zukunft sparsamer und achtsamer leben möchte. Sie hatte sich für den Newsletter angemeldet und die Anleitung für eine persönliche Strategie herunter geladen. Ihr persönliches Ziel für mehr Nachhaltigkeit in ihrem Leben ist es frugal zu leben und auch achtsamer zu werden. Leider würde aber immer wieder der Alltag dazwischen kommen und dann geht sie wieder aus Frust oder Langeweile shoppen. Sie fragte mich, ob ich Tipps hätte wie sie die Veränderung gewuppt bekäme, da sie mit der jetzigen Situation sehr unglücklich ist.

Ich musste erst einmal über die Frage nachdenken, aber dann ist mir ein Licht aufgegangen, dass das Konsumieren und das Glücklich sein direkt zusammen hängen. Denn ganz ehrlich, dauernder Konsum und Materialismus haben noch niemanden wirklich glücklich gemacht. Obendrein schädigen unsere unbedachten (Impuls-)Käufe auch noch die Umwelt, weshalb auch die Welt möchte, dass wir glücklich sind und weniger konsumieren.

Beginne jetzt, glücklich zu leben

Lasst uns loslegen mit dem Glücklich sein! Hände hoch, wer dabei ist! Ich bin’s und wenn du bis zum Ende des Artikels dran bleibst, dann können wir es auch gemeinsam machen.

Aus meiner Erfahrung ist der beste Ansatz eine Mischung aus äußerlichen Vorgaben, die du dir selber stellst – wie zum Beispiel einem klaren Sparziel oder einem 4-wöchigem Konsumfasten und den erlebten Veränderungen, die du dir bewusst machen musst. Eine grobe Zeitangabe, für alle Veränderungen, die sich zu Gewohnheiten entwickeln sollen, sind 30 Tage. Etwas, dass du 30 Tage praktizierst, bleibt in der Regel als Gewohnheit in deinem Alltag hängen. Also wenn du es schaffst 30 Tage nichts zu kaufen, dann hast du eine neue Gewohnheit entwickelt. Nach den 30 Tagen wird es dir viel schwerer fallen in alte Verhaltensmuster zurückzugehen.

Wie glücklich macht dich dein Besitz?

Ich war zum Beispiel letztens auf einer Party und umgehen von Menschen, die nicht so ticken wie ich. Das heißt Menschen, denen es wichtig ist wie sie nach außen rüberkommen und das gerne durch ihre Kleidung transportieren. Irgendwie habe ich mich mit meinem „Wie immer Outfit“ unwohl gefühlt, da meine Farben nun mal dunkelblau, grau, weiß und schwarz sind. Nichts frühlingshaftes, pastelliges oder schrilles, sondern eher Typ „Sportlich-Elegant“. An dem Abend habe ich mich aber, umgeben von hippen trendigen Charakteren, unwohl gefühlt.

Noch in der Nacht, nachdem ich wieder zu Hause war, habe ich mich an den Laptop gesetzt und durch Onlineshops gescrollt auf der Suche nach hippen, trendigen Klamotten. Gekauft habe ich am Ende nichts, denn meine Gewohnheiten waren stärken. Zum einen habe ich nur in Shops gesucht, die Fair Fashion verkaufen und als ich dann einen Warenkorb zusammen gestellt hatte, habe ich den Laptop zu geklappt und mir vorm Einschlafen erlaubt, es am nächsten Morgen zu bestellen. Rate was am nächsten Morgen passiert ist!

Finde heraus was du wirklich brauchst

Nichts! Ich habe nicht bestellt, denn bis dahin war das Gefühl des Haben-Wollens verschwunden. Stattdessen nehme ich mir die Zeit mich mit meinen Gefühlen auf der Party auseinanderzusetzen und sehe, dass nicht mein Outfit das Problem war, sondern das fiese Monster Selbstzweifel, dass sich in dem Moment unkontrolliert breit gemacht hat.

Wenn du den Trigger erkennst, dann schaffst du es dein Gedankenkarussell zu stoppen und kannst sein, was auch immer dir wichtig ist.

Dazu solltest du aber als allererstes herausfinden, was du wirklich brauchst. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir, was dir wichtig ist. Vielleicht hilft dir dabei die Frage, was du unbedingt behalten möchtest, wenn du zum Beispiel, die Gelegenheit hättest ein Jahr auf Weltreise zu gehen und alle deine Sachen einlagern müsstest.

Jeder Quadratmeter Lagerfläche kostet Geld und so musst du dich auf das Wesentliche beschränken. Würdest du tatsächlich dein Auto, ein riesiges Haus voller Kram, einen übervollen Kleiderschrank, 20 Küchengeräte und einen Keller voller Dinge einpacken, für 12 Monate lagern und dann alles wieder auspacken?

Stoppe den Konsum, um dauerhaft glücklich zu sein und die Umwelt zu schonen

Wenn du heraus gefunden hast, was du wirklich brauchst, wette ich, sind dabei gar nicht mehr so viele materielle Dinge übrig geblieben. Oder? Die meisten von uns antworten auf die Frage, was sie wirklich brauchen sind ihre Familie, Freunde, einen Job und Zeit für Hobbys und Erlebnisse.

Wie gesagt, dauert es in der Regel 30 Tage, um eine neue Gewohnheit zu etablieren und auch in der Zeit der Umstellung und danach ist das Leben leider nicht jeden Tag Rosarot. Das heißt wir sind auch mal frustriert, impulsiv, unsicher oder einfach gelangweilt. Deshalb gibt es hier noch ein paar Tipps und Notfall-Anker. Nimm dir davon, was auch immer gerade hilft:

  • Frage dich selbst: Brauche ich das wirklich oder habe ich das schon? Gibt es Alternativen?
  • Bevor du Geld ausgibst, warte immer ab. Ich selbst warte mindestens 20 Minuten und je höher der Preis ist, desto länger und habe dadurch ziemlich viel Geld gespart. Mir hat es sehr geholfen meine EC Karte zu Hause zu lassen und wenn ich etwas kaufen wollte, habe ich es mir erlaubt und bin nach Hause gegangen, um die EC Karte zu holen. Zurück gelaufen bin ich nie.
  • Verschaffe dir einen Überblick, über die Sachen, die du schon besitzt.
  • Bei Anfällen von Frustkäufen – finde heraus was dich frustriert. Setz dich in das nächste Café und höre in dich rein. Wenn du zum Beispiel über eine Arbeitskollegin frustriert bist, dann mach dir bewusst, dass du ihr damit sehr viel Macht über dich gibst, wenn du aus Frust shoppen gehst. Sie ist es nicht, die sich danach schlecht fühlt und weniger Geld hat.
  • Kaufe bewusst, in dem du dir Qualität schenkst. Es ist nichts verkehrt daran Sachen anzuschaffen, die du brauchst, nur sollten sie von guter Qualität und langlebig sein. Bei den meisten von uns, wird dann das Budget die Anzahl der Dinge begrenzen, die wir jeden Monat kaufen können. Dadurch werden viel weniger Ressourcen verbraucht, die unseren Planeten ausbeuten. Wenn du dann noch nachhaltige Produkte kaufst, dann bist du ganz vorne dabei.
  • Stell dir eine Liste mit Second Hand Läden in deiner Stadt zusammen und schau dort immer zuerst vorbei, wenn dir nach Einkaufsbummel ist.
  • Entdecke die Emotionen, die hinter deinem Kaufwunsch stecken. Wie in meinem Partybeispiel, steckte hinter meinem Kaufwunsch, an dem Abend fehlendes Selbstbewusstsein und der Wunsch dazuzugehören und auch mal trendig, locker und hip rüber zu kommen. Als introvertierter Mensch mit Hang zum Minimalismus kompletter Quatsch und meinem Selbstbewusstsein geht es auch wieder gut. Aber es gibt solche Moment und die darf es auch geben, denn wir sind alle nur Menschen.
  • Führe ein Kleidungstagebuch in der Zeit der Umstellung und notiere dir, wie du dich in welchem Outfit gefühlt hast.  Schreibe auch auf, wie deine Stimmung generell war, welche Besonderheiten es gab und was du gemacht hast. Vielleicht erkennst du ein Muster im Verlauf eines Monats. Auf alle Fälle wirst du herausfinden was dir wirklich guttut.
  • Gehe den Kaufanreizen aus dem Weg, in dem du dich an alternativen Orten statt in der Innenstadt verabredest.
  • Melde dich von allen Newslettern ab.
  • Mach dir immer wieder bewusst, wie schwierig es ist, die gekauften Dinge wieder los zu werden. Wenn du nicht ständig in eine größere Wohnung umziehen willst, musst du regelmäßig Ausmisten und Wegwerfen. Wenn du das nächste Mal an der Kasse stehst, dann halte einen Moment inne (siehe 20 Minuten Regel) und stelle dir vor, wie viel Zeit und Kraft es kosten wird, all die Dinge wieder loszuwerden.
  • Stelle dir immer vor, welche Auswirkungen dein Einkauf auf die Umwelt und die Menschen, die es produzieren, hat.
  • Erstelle dir eine Wunschliste mit Aktivitäten, die du machen wirst, wenn dir mal langweilig ist, du Entspannung brauchst und dich belohnen möchtest. Damit hast du im entscheidenden Moment Alternativen.

Verankere dein glückliches, sparsames und achtsames Leben in deinem Alltag

Wenn du langfristig genügsamer leben möchtest und Konsum nicht mehr als Freizeitbeschäftigung betrachtest, dann wirst du auf einmal eine ganze Menge Geld und Zeit übrig haben. Das Geld kannst du super anlegen, um dir finanzielle Freiheit aufzubauen. Bei Andreas, vom Blog Generation Finanzen, gibt es dafür viele hilfreiche Tipps.  Aber um nicht in alte Gewohnheitsmuster zurückzufallen, ist es hilfreich ein paar Gedankenanregungen und Tipps parat zu haben.
gluecklich_leben
  • Lebe im Hier & Jetzt, in dem du im Laufe des Tages immer mal wieder innehälst und tief Luft holst. Oder schaue in die Sonne, setze dich mal kurz hin und beobachte die Menschen um dich herum. Diese Momente helfen Frust, Stress und Ärger abzubauen. Sie helfen auch, dein Leben bewusst und achtsam zu leben, denn ein besserer Moment wird nicht kommen.
  • Entdecke die Schönheit um dich herum. Wenn du dir die Zeit nimmst genau hinzuschauen, wirst du ganz viel Schönheit in kleinen Dingen entdecken. Diese Entdeckungen lösen ein Gefühl von Freude aus, das sehr viel nachhaltiger ist, als jeder Einkauf es jemals sein kann.
  • Achte genau auf das, was du bereits besitzt und mach dir klar, wie viel du bereits erreicht hast.
  • Vergleich dich nicht mit anderen & lass dich nicht von Äußerlichkeiten unter Druck setzen.
  • Umgibt dich mit Menschen, die ähnliche Ziele, Prioritäten und Wertvorstellungen haben.
  • Schreibe dir Glücksmomente und Erfolge auf. Wir leben alle ständig unter einem ziemlichen Druck. Dabei ist Dankbarkeit einer der größten Glücks-Booster überhaupt. Gerade in stressigen Situationen spielt uns unser Gehirn aber einen Streich und wir sehen nur das Negative. Notiere dir für solche Tage deine Erfolge und klopf dir mal selbst ordentlich auf die Schulter.
  • Verzeihe und lass die Vergangenheit los. Belaste dich nicht mit Balast, denn ändern kannst du es nicht mehr. Lerne stattdessen daraus und nimm mit, was dir wichtig ist. Dem Rest zeigst du den Weg zur Tür.
  • Gehe raus und bleibe in Verbindung mit der Natur. Die Natur hat so viel zu geben, baut Stress in uns ab, macht glücklich und du wirst sehen, warum es sich lohnt genügsam zu sein.

Werde glücklich in dem du den Druck rausnimmst

Wie viele Sachen machen dir wirklich Spaß, die mit dem Satz beginnen: Ich muss…! Mir fallen da spontan ein: Ich muss unbedingt Bügeln (Ich hasse Bügeln!). Ich muss unbedingt meine Steuererklärung machen (Jepp, gehört auch ganz klar zu meinen liebsten Beschäftigungen..) Du siehst worauf ich hinaus will. Oder? Also streiche den Satz „Ich muss unbedingt sparsamer und achtsamer werden, um zu glücklich sein“ aus deinem Wortschatz.

Stattdessen machst du folgendes:

  • Lächle – wann immer es dir schlecht geht. Wenn du genervt bist oder der Frust kommt, ziehst du die Mundwinkel nach oben und lächelst. Es wird dich verändern. Probiere es aus!
  • Setze dir keine Frist. Dein Weg zu einem nachhaltigen Leben ist kein Projekt mit einem klar definiertem Ende. Es ist egal, wann du fertig bist, solange du dich dabei gut fühlst. Du wirst so viel Neues dabei entdecken, dass du gar nicht fertig sein möchtest.
  • Gib dir selbst die Erlaubnis auch mal anzuhalten und zu genießen. Mach mal Urlaub von all den Veränderungen, Anpassungen, Neuigkeiten und konsolidiere, was du bis dahin erreicht hast.
  • Beobachte deine Gedanken, denn die zeigen dir den Weg und auch die Herausforderungen.

Schreibe dir deinen Erfolg auf und in ein paar Tagen, Wochen, Monaten schaust du zurück und beantwortest die folgenden Fragen:

Wie fühlst du dich?
Du hast mehr Zeit?
Hast weniger Geld ausgegeben?
Fühlst dich erleichtert und stolz?
Bringen alle Sachen, die du besitzt dir Freude?

Die 10 Tage Nichtkonsum-Glücksmomente Challenge

Lass uns gemeinsam anfangen glücklich und nachhaltig zu leben! Morgen, am 15.April starten wir in eine 10 Tage Challenge und teilen auf Facebook, Instagram, hier im Blog Momente, die uns glücklich machen. Schaue einfach immer mal wieder vorbei und hole dir Inspirationen, hinterlasse einen Kommentar oder poste deinen Beitrag unter dem Hashtag #nachhaltigeglücksmomente

1. Das hat mich heute zum Lächeln / Lachen gebracht.

2. In meiner Kindheit habe ich am meisten geliebt.

3. Das habe ich heute nicht gekauft.

4. Wenn mir langweilig ist, mache ich das lieber als zu shoppen.

5. Meine nicht-materielle Belohnung heute.

6. Dafür bin ich dankbar.

7. Ich habe heute Schönheit entdeckt.

8. Diesen Gegenstand / Vorwurf habe ich heute verabschieded.

9. Das ist unbezahlbar für mich.

10. Mein größter Erfolg, für den ich dankbar bin.

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